Die Stärke der Schwachen
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Wie ein Langzeitarbeitsloser aus Mühlacker seine Werteordnung mit Hilfe der Diakonie neu verortet hat
Entlassen, arbeitssuchend, von Job zu Job geschoben, chancenlos – wertlos? Wer die Spirale von Arbeits- und Hoffnungslosigkeit durchläuft, landet nicht selten ganz unten. Dass es Menschen und Institutionen gibt, die als Rettungsanker dienen können, zeigt der Fall eines Diakonie-Klienten aus Mühlacker.
Starke Hand, schwache Hand – wer hilft wem? Foto: Becker
Mühlacker. Er hatte eine erfüllende Arbeitsstelle, eine geliebte Partnerin, ein geordnetes Umfeld. Heute lebt er allein in einer Ein-Zimmer-Wohnung, ohne Fernseher, ohne Auto, ohne Job, ohne Zeitung. Ebenso klassisch wie unverschuldet hat Herr Jedermann – nennen wir ihn so, denn fast jedermann könnte sein Schicksal ereilen – die Karriere eines Langzeitarbeitslosen durchlaufen. Dass er trotz zahlreicher auch gesundheitlicher Rückschläge nicht resigniert hat, sondern sich mittlerweile sogar anderen Hilfebedürftigen widmet, hat zu einem bedeutenden Teil mit der Diakonie zu tun, die von heute an mit Veranstaltungen im Rahmen der „Woche der Diakonie“ auf sich aufmerksam macht.
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