Die SpVgg will oben mitspielen

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Zaisersweiher hat mit dem Abbruch der Runde den Sprung in die Kreisliga nur knapp verpasst. Nun bläst Trainer Jürgen Widmann erneut zum Angriff auf die vorderen Plätze in der Kreisklasse A1 Pforzheim. Auch, wenn er die Konkurrenz als äußerst stark einschätzt.

Maulbronn-Zaisersweiher. Es war ein leidenschaftliches Kopf-an-Kopf-Rennen, das sich die SpVgg Zaisersweiher mit dem FV Knittlingen in der Spielzeit 2019/20 geliefert hat. Doch dann kam im März die Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie und im Juni die Entscheidung, dass die Saison abgebrochen und mittels einer Quotientenregelung (Punkte pro Spiel) gewertet wird. Das Bittere für die Mannschaft von Trainer Jürgen Widmann aus dem Maulbronner Stadtteil: Sie führte die Tabelle zwar mit einem Zähler Vorsprung knapp an, allerdings hatte Knittlingen zwei Partien weniger bestritten – und letztlich am Ende die Nase im Kampf um den Titel vorne. Damit darf der FV im Herbst in der Kreisliga auf Punktejagd gehen, während die SpVgg weiter in der Kreisklasse A1 Pforzheim bleibt.

Die SpVgg will oben mitspielen

Die SpVgg Zaisersweiher stand beim Corona-bedingten Saisonabbruch auf dem ersten Platz in der Kreisklasse A1 Pforzheim. Weil der Meister und einzige Aufsteiger in die Kreisliga per Quotientenregelung ermittelt wurde, zog der FV Knittlingen, der im Lauf der Runde mehr Punkte pro Spiel geholt hatte, aber vorbei – und die Elf von Jürgen Widmann musste sich mit Rang Zwei begnügen.Archivfoto: Huber

„Wir hätten es gerne spannend gehalten“, sagt Widmann, der keinen Hehl daraus macht, dass er persönlich die Runde gerne zu Ende gespielt hätte – der Verein hatte sich für den Abbruch ausgesprochen. Eine Kampfansage mit dem klaren Ziel des Aufstiegs in der kommenden Runde lässt er sich indes nicht entlocken. „Wir wollen eine ähnliche Rolle spielen wie zuletzt“, gibt sich der Trainer zurückhaltend. „Für einen Aufstieg muss ganz viel zusammenpassen, man muss auch von Verletzungspech verschont bleiben.“ Außerdem sei die Konkurrenz stark. Teams wie den SV Königsbach, die SG Ölbronn-Dürrn und den FV Eisingen habe er etwa auf dem Zettel, die eine Rolle im Kampf um die vorderen Plätze spielen könnten.

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