Die Silhouette einer Zeitzeugin
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Amateurtheaterverein stellt Heftchen mit Werken der Pforzheimerin Ursula Homann zusammen – Lesung im Kulturhaus Osterfeld
Pforzheim. Man kann nur ahnen, was hinter den fast schon zaghaften Zeilen Fiktion ist und was tatsächlich davon „echt Gelebtes“: Und das ist sicher bezeichnend für den Schreibstil der Pforzheimerin Ursula Homann – dass man es eben nicht weiß. Weil auch das, was sie auf der Basis knapper Polizeinachrichten oder aus Beobachtungen ihrer Mitmenschen „weiter gesponnen“ hat, so authentisch wirkt, als sei es immer ihre eigene (Lebens-)Geschichte.
Autorin Ursula Homann, rechts die Illustratorin Bianca Maier. Foto: Roth
Es sind die leisen Töne, die die heute 89-jährige Ursula Homann schon als 15-Jährige – gerade mal seit zwei Jahren wohnte die Berlinerin in Pforzheim – in Gedichtform verfasste und später in Kurzgeschichten anklingen ließ. Und die es Reinhard Kölmel und Fritz Schönthaler vom Amateurtheaterverein Pforzheim wert waren, ein kleines Büchlein mit ausgewählten Werken der ehemaligen Grund- und Hauptschullehrerin beim Penn-Club-2000-Verlag mit dem Titel „Das lautlose Rinnen der Zeit“ drucken zu lassen und am Mittwochabend im Kulturhaus Osterfeld vorzustellen.
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