Die Schule schützen und Spaß haben
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Mühlacker. Schüler, Eltern und weitere ehrenamtliche Mitstreiter haben sich zusammengefunden, um auf dem Schulgelände Wache zu halten. Wer sich darunter allerdings den Aufmarsch einer Bürgerwehr vorstellt, die mit Fackeln und Mistgabeln bewaffnet das öffentliche Eigentum gegen die Anschläge wilder Horden verteidigt, liegt gehörig daneben. Rund um die Heidenwäldle-Schule läuft seit Jahren etwas ab, das man neudeutsch als „Happening“ bezeichnen würde. Eine lockere Zusammenkunft mit Lagerfeuer, Basteln, Musik und Spielen.
Wachdienst der angenehmen Art: Eltern und Kinder versammeln sich in der Walpurgisnacht am Lagerfeuer bei der Heidenwäldle-Schule.
Der Effekt, Beschädigungen und Müllhalden auf dem Schulgelände zu vermeiden, wird eher nebenbei erzielt, und genau deshalb ist für Rosemarie Bäuerle-Schumann das Modell zur Nachahmung empfohlen. Schließlich sei es immer noch besser, sich rechtzeitig zu engagieren, als anschließend die Begleiterscheinungen missglückter Maischerze zu beklagen, sagt die Mutter aus dem Eckenweiher, die das Projekt unter dem Dach des Vereins Paula seit bald zehn Jahren begleitet.Polizei und Sicherheitsdienstkönnen nicht überall seinDer Startschuss fiel 2003 auf Wunsch der damaligen Schulleiterin Dorothea Schmack, die der Zerstörungswut nicht mehr tatenlos zuschauen wollte. Also wurde die Bauwagen-Initiative, die ebenfalls beim Verein zur Förderung der christlichen Jugendarbeit angesiedelt war, um Unterstützung gebeten. Die kam zunächst in Form von Sitzbänken für das Schulgelände, die der inzwischen wieder aufgelöste Jugendtreff an die Schule übergab.
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