Die Schule: lieb und teuer
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Knittlingen investiert gut zwei Millionen in Brandschutz, Sanierung und Räume für Ganztagsbetrieb
„Hurra, die Schule brennt“, heißt eine Filmkomödie aus dem Jahr 1969. Hurra, die (Faust-)Schule ist saniert, möchten Knittlinger Gemeinderat und Stadtverwaltung möglichst bald in der Realität verkünden. Dafür nehmen sie über zwei Millionen Euro in die Hand.
Für gut zwei Millionen Euro wird die Faust-Schule auf den Stand der Zeit gebracht. Foto: Becker
Knittlingen. Was die Pläne für die Umbau- und Renovierungsarbeiten anbelangt, bekamen die Knittlinger Räte am Dienstagabend zwar wenig Neues auf den Tisch. Patric Göhner vom Architekturbüro Göhner und Schrade hatte schließlich schon im Februar die Maßnahmen vorgestellt, die erforderlich sind, um den Bestimmungen des Brandschutzes zu genügen und das Raumangebot für die zum laufenden Schuljahr eingeführte Ganztagsschule zu schaffen. Doch nun wurden die Pläne von einer detaillierten Kostenrechnung begleitet. Die geschätzte Summe von gut 2,076 Millionen Euro schlüsselte Patric Göhner wie folgt auf: Mit etwa 600000 Euro schlagen die Umbauarbeiten für die vom Gemeinderat beschlossene und mittlerweile mit Leben gefüllte Ganztagsschule zu Buche. Für Brandschutztreppen und -türen am Neubau wird die Stadt knapp 92000 Euro ausgeben. Der Rest fließt in weitere Arbeiten, die das teils unter Denkmalschutz stehende Haus fit für die Zukunft machen sollen. „Das Untergeschoss der Grundschule muss trockengelegt werden“, erläuterte Göhner. Dafür werde das Gebäude freigegraben. Ein überdeckter Lichtgraben sorge dafür, dass der Sandstein abtrocknen könne.
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