Die Schatzkammer der Worte
Archiv
Rund ein halbes Jahr nach der Eröffnung ziehen die Verantwortlichen des Literaturmuseums in Maulbronn eine positive Bilanz
Unter dem Motto „Besuchen – Bilden – Schreiben“ beherbergt die Klosteranlage Maulbronn im Obergeschoss des Informationszentrums seit Februar dieses Jahres ein Literaturmuseum. Zeit, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.
Zu den Ausstellungsstücken werden dem Besucher erklärende Texte präsentiert. Wer noch mehr wissen möchte: Nachfragen ist ausdrücklich erwünscht.
Maulbronn. „In den ersten fünf Monaten nach der Eröffnung haben wir deutlich mehr als 6000 Besucher begrüßt“, freut sich der Maulbronner Stadtarchivar Martin Ehlers, der von „durchweg guten bis sehr guten Rückmeldungen, auch seitens der Presse“ berichtet. So habe sich die Dauerausstellung auch überregional einen guten Ruf erarbeitet. Ein Indiz: Sie sei schon Ziel des Betriebsausflugs der Mitarbeiter des Deutschen Literaturarchivs aus Marbach am Neckar geworden. Auch der Freundeskreis der Stadtbücherei Reutlingen habe den neuen Baustein im reichen Maulbronner Kulturleben betrachtet. Das Museum sei eine Art Selbstläufer geworden, „denn nirgendwo sonst findet man so viele Literaten versammelt wie hier“, betont Ehlers. Lediglich die Maulbronner Bürger machten sich etwas rar beim Besuch des Museums, wenngleich bei der Eröffnung das Interesse groß gewesen sei.
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