„Die SPD ist in einer schwierigen Phase“
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Bundestagsabgeordnete Katja Mast äußert sich zur Lage ihrer Partei – Mitglieder erhalten Abstimmungsunterlagen
Enzkreis (pm). In einer Mitteilung hat die SPD-Abgeordnete Katja Mast Stellung bezogen zu den jüngsten Personalentscheidungen an der Führungsspitze. „Die Entscheidung für Olaf Scholz als Interimsvorsitzender und die einstimmige Nominierung von Andrea Nahles als Parteivorsitzende ist ein deutliches Signal für die Zukunft der Partei mit klarer politischer Führung und Kante gegenüber allen Parteien“, erklärte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und SPD-Abgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis. „Andrea Nahles ist eine starke Frau mit sozialdemokratischer Haltung und Sprache.“
Ihr Dank, so Mast, gelte auch Martin Schulz, „der diesen Weg geebnet hat“. Wie berichtet, hatte Martin Schulz, der vor einem knappen Jahr mit 100-prozentiger Zustimmung zum Parteichef gewählt worden war, in dieser Woche sein Amt zur Verfügung gestellt. Der geplante nahtlose Übergang zur designierten Nachfolgerin Andrea Nahles war angesichts der internen Kritik aufgegeben und Olaf Scholz als Übergangsvorsitzender installiert worden. „Die SPD ist in einer schwierigen Phase, und ich finde, der Parteivorstand hat die richtigen Weichen gestellt“, sagte Mast, die am Dienstagabend zur Vorstandssitzung der Bundes-SPD nach Berlin gereist war, um sich, wie sie mitteilte, „an der Debatte über die personelle und strategische Aufstellung der SPD zu beteiligen“.
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