Die Rückkehr des verlorenen Bildes
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Frank Straub schenkt der Stadt Knittlingen ein Faust-Gemälde, das nun im Museum seinen Platz findet
Nüchtern war der Beschlussvorschlag formuliert, als der Knittlinger Gemeinderat im Mai die Annahme eines „Faust-Triptychons“ im Wert von 3000 Euro absegnete. Umso sinnenfroher präsentierte sich das Bild jetzt bei der offiziellen Übergabe im Faust-Museum.
Bürgermeister Heinz-Peter Hopp nimmt die Signatur des Künstlers in Augenschein.
Knittlingen. Faust, Mephisto und nackte Tatsachen: An Geschichten, die das wandbreit dimensionierte Werk in satten Farben erzählt, mangelt es nicht. Dass aber hinter dem von Franz Bannholzer in den 1980er Jahren geschaffenen Gemälde mindestens ebenso spannende Ereignisse stehen, wird an diesem Mittwochmorgen deutlich, als sich im zweiten Obergeschoss des Faust-Museums der Vorhang vor dem Triptychon öffnet. Kulturaffiner Sponsor, umtriebiger Initiator der Schenkung, Entdecker des Malers, erfreuter Bürgermeister, engagiertes Museumsteam: Die meisten Hauptdarsteller der nicht alltäglichen Kunst-Geschichte sind vor Ort, nur der früh verblichene Franz Bannholzer wird nicht mehr Zeuge, wie seine Faust-Interpretation mit jahrzehntelanger Verspätung den ihr zugedachten Platz einnimmt.
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