Die Region denkt digital
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Redaktionsbesuch: WFG-Chef Jochen Protzer wirbt für sein neues Projekt und einen Austausch von Ideen und Know-how
Was für Neueinsteiger ins Thema abstrakt klingen mag, kann sich nach Überzeugung der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald zu einem wichtigen Mosaikstein der heimischen Infrastruktur entwickeln: Ein „Digital Hub“ mit drei Standorten in Horb, Nagold und Pforzheim soll über die reine technische Dienstleistung hinaus den Austausch von Ideen und Know-how fördern.
Botschafter einer starken Wirtschaftsregion: Der ehemalige Illinger Bürgermeister Jochen Protzer ist seit April 2016 Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH, die von der Stadt Pforzheim, vier Landkreisen und 14 weiteren Partnern getragen wird. Foto: Huber
Enzkreis. „Digital“ ist jedem ein Begriff, aber „Hub?“ In der Übersetzung beschreibt das englische Wort einen Knotenpunkt oder eine Drehscheibe, doch was es mit dem digitalen Drehkreuz auf sich hat, das sich als Hub Nord (Pforzheim), Hub Mitte (Nagold) und Hub Süd (Horb am Neckar) in der Region etablieren soll, muss Jochen Protzer beim Redaktionsgespräch nochmals näher erklären. Gerade erst ist der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung (WFG) Nordschwarzwald aus Nordrhein-Westfalen zurückgekehrt, wo er sich ein Bild von den Digital Hubs in Münster und Düsseldorf gemacht hat, die seit anderthalb, zwei Jahren bestehen. Dort würden die Digitalisierungszentren mit einer „Mehrfachsteckdose“ verglichen, in die sich Betriebe und Existenzgründer, die auf digitale Prozesse setzen, nach Bedarf einstöpseln könnten. Dabei sollen sie nicht nur „Energie“ in Form von Know-how abzapfen, sondern eigene Impulse geben, um den Austausch von Wissen und Ideen zu befeuern, fasst Protzer zusammen.
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