Die Qual der Klassen-Wahl
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Machen sich die Faustballerinnen des TSV Ötisheim auf den Weg in die 2. Bundesliga?
Die Faustballerinnen des TSV Ötisheim haben mit ihrer Teilnahme beim Frühlingsturnier eine weitere Etappe der Vorbereitung auf die Feldsaison absolviert. In welcher Liga die Damen künftig angreifen werden, steht kurz vor Beginn der Runde jedoch noch gar nicht fest.
Überraschend stellt sich für die Faustballerinnen des TSV Ötisheim die Bundesliga-Frage. Die Mannschaft muss im Turbo-Tempo entscheiden, ob sie auf dem Feld wie geplant in der Schwabenliga oder eben auf höherklassiger Ebene angreifen will.
Ötisheim. Die vergangene Feldsaison bestritten die Ötisheimerinnen in der Schwabenliga. Und genau in dieser Spielklasse wollten die Faustballerinnen nach einem Scheitern bei den regulären Aufstiegsspielen wieder angreifen. Doch vermutlich werden die Damen jetzt eine Klasse höher als geplant ins Rennen gehen, vorausgesetzt, eine Mehrheit des Teams will es so. „Weil eine Mannschaft, die für die 2. Bundesliga gesetzt war, überraschend abgesprungen ist, sind wir gefragt worden, ob wir dort spielen wollen“, teilt Irina Vetter auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Das reizvolle Angebot ist der Mannschaft am Montag unterbreitet worden. Jetzt muss sich das Team schnell entscheiden, denn die Feldsaison beginnt in der 2. Bundesliga bereits am kommenden Wochenende. „Da hätten wir am 4. Mai dann gleich ein Heimspiel“, so die 27-jährige Angreiferin Vetter. Eine kurzfristig anberaumte Teambesprechung mit anschließender Abstimmung wird über den künftigen Weg entscheiden. Die Reise gehe in Richtung 2. Bundesliga, deutet Vetter an. Gegen eine Teilnahme sprechen die zum Teil weiten Wege bei Auswärtsbegegnungen. In der Halle spielt das Team bereits in der 2. Bundesliga. In der vergangenen Runde erkämpfte die Mannschaft den sechsten Platz im vorderen Mittelfeld. Beim 14. Internationalen Frühlingsturnier in Vaihingen/Enz belegte die Mannschaft am Wochenende in einem Feld von 14 Teams nur den letzten Platz, wobei die Mannschaft häufig nur ganz knapp verlor. „Das Turnier hat Spaß gemacht und uns gezeigt, dass wir noch ordentlich zulegen müssen“, sagt Vetter. Die Publikumsresonanz sei in Vaihingen gut gewesen, berichtet die 27-Jährige. „Es waren Zuschauer da – auch aus Ötisheim.“ Konkret will der TSV in der nächsten Zeit seine Laufarbeit und sein Stellungsspiel verbessern, um schneller auf Angriff schalten zu können.
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