Die Opernsängerin von nebenan
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Zwischen Mailänder Scala und weiteren großen Bühnen hat Kleopatra Papatheologou ihren Lebensmittelpunkt in Mühlacker gefunden
Die Söhne in den Kindergarten bringen, einkaufen, die Fenster putzen: Auf den ersten Blick unterscheidet die junge Frau nichts von anderen Müttern. Doch sobald sie auf der Bühne steht, wird aus Kleopatra, der ganz normalen Mühlackerin, Kleopatra, die Opernsängerin.
Kleopatra Papatheologou zeigt im Pavillon der Musikschule Gutmann, wo sie in Zukunft unterrichten möchte, Bilder, die bei einer Frankreich-Tournee entstanden sind.
Mühlacker. Kein Fan applaudiert, kein Vorhang fällt, wenn mitten in Mühlacker große Oper gesungen wird, wenn Stimmbänder trainiert werden, die zu großen Hoffnungen Anlass geben. Kaum einer weiß, dass in einem Haus an der Stuttgarter Straße eine Künstlerin ihre Wahlheimat gefunden hat, die sich aufmacht, mit den Granden der Szene auf der Bühne zu stehen. Kleopatra Papatheologou-Nasiou, die 2001 mit einem nach ihrer berühmten Landsfrau Maria Callas benannten Stipendium bedacht wurde, hat sich einen Namen gemacht – bis in den Oman, wo sie die Musikfreunde kürzlich im prunkvollen Opernhaus als Mrs. Quickly in „Falstaff“ überzeugte.
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