Die Oberstaatsanwältin ist angekommen

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Redaktionsbesuch: Sandra Bischoff ist als Chefin der Pforzheimer Staatsanwaltschaft bald ein Jahr im Amt

Mühlacker/Pforzheim. Der Amtsantritt war für Sandra Bischoff mit einer Menge Arbeit verbunden, schließlich leitete die Pforzheimer Staatsanwaltschaft im vergangenen Jahr 12485 Ermittlungsverfahren ein, was eine Steigerung von immerhin 4,4 Prozent im Vergleich zu 2012 bedeutete. Doch auch wenn die neue Chefin der Pforzheimer Zweigstelle der Staatsanwaltschaft Karlsruhe seit ihrem Start im Oktober 2013 mit einem Berg von Aufgaben konfrontiert ist, hat sie beim Redaktionsbesuch im Verlagshaus unserer Zeitung immer noch ein entspanntes Lächeln für den Gesprächspartner parat.

Auch wenn sich die Oberstaatsanwältin Sandra Bischoff bei ihrem Job mit den Schattenseiten des menschlichen Daseins beschäftigt, hat sie das Lachen nicht verlernt.

Auch wenn sich die Oberstaatsanwältin Sandra Bischoff bei ihrem Job mit den Schattenseiten des menschlichen Daseins beschäftigt, hat sie das Lachen nicht verlernt. Foto: Eigner

Die 45-Jährige klagt nicht, sie nimmt die Dinge, wie sie sind, zumal sie auf „sehr engagierte Mitarbeiter“ zählen kann. „Nicht nur unsere Staatsanwaltschaft ist gemessen an ihren Aufgaben unterbesetzt“, sagt die Juristin, die in Pforzheim die Verantwortung für zwölf Staatsanwälte und drei Amtsanwälte trägt, wobei Letztere Rechtspfleger sind, die eine Zusatzausbildung absolviert haben. Ganz nebenbei merkt die gebürtige Kelkheimerin mit Blick auf die Personaldecke in den Staatsanwaltschaften dann doch noch an, dass sie die Einsparüberlegung der Landesregierung angesichts der ohnehin knappen Kapazitäten mit Skepsis betrachte.

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