Die Legende vom „Hergotts-Bscheißerle“ lebt

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Maulbronner Mönche als Erfinder der Maultasche? Die Historiker aus der Klosterverwaltung halten diese These für gewagt

Maulbronn (pm). Alle Jahre wieder rückt sie neu in den Fokus: Die Legende, wonach findige Maulbronner Mönche die Maultasche – als „Herrgotts-Bscheißerle“ ein klassisches schwäbisches Gericht zu Karfreitag – erfunden hätten. Historisch ist das aber nicht zu belegen, wie die Landesbehörde Staatliche Schlösser und Gärten in einer Mitteilung erklärt.

Die Legende vom „Hergotts-Bscheißerle“ lebt

Maultaschen. Foto: Huber

Der populären Erzählung nach sollen die Mönche einmal ein saftiges Stück Fleisch geschenkt bekommen haben – in der Fastenzeit, in der es streng verboten war, Fleisch zu genießen. Um das kostbare Gut nicht verderben zu lassen, sei ein findiger Mönch in der Küche auf die Idee gekommen, das Fleisch fein zu hacken und es, mit Grünzeug vermischt, in Nudelteigtaschen zu verstecken.

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