Die Kraft der Gegensätze
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Maulbronn. Musikfreunde warten in jedem Jahr auf eines der herausragenden Ereignisse im Programm der Klosterkonzerte Maulbronn: die Kammermusikwoche mit dem Weltklassepianisten Bernd Glemser und dessen hochkarätigen Künstlerfreunden, die er zum gemeinsamen Musizieren einlädt. Zur Eröffnung des vier Konzerte umfassenden Zyklus gab der Meister einen eigenen Klavierabend.
Starpianist Bernd Glemser nimmt den Beifall des Publikums entgegen.
Am Anfang waren es leise, zarte Klänge, die Bernd Glemser bei der Aufführung von Präludium und Fuge in b-moll (BWV 891) von Johann Sebastian Bach dem Flügel entlockte. Verträumt und in sich gekehrt ließ er das sich melodiös weit ausdehnende Präludium durch den Raum schweben. Schon allein mit diesen Takten beglückte Glemser mit seinem für ihn typischen hauchzarten Anschlag. Doch im Fugenteil wechselte er zu markanterer, strengerer Gestaltung des Bach-Werks, und dennoch achtete der zum sechsten Mal als „Permanent Artist in Residence“ an den Klosterkonzerten mitwirkende Musiker auch hier auf verhaltene Intensität der Klangfülle.
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