Die Kostbarkeit der kleinen Freiheiten

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Menschen in Mühlackers Partnerstadt Bassano sehen einen Hoffnungsschimmer am Horizont – Ostertage sind entscheidend

Besonders hart getroffen hat die Corona-Pandemie Norditalien. Nach schweren Wochen voller Verzweiflung keimen jetzt in Mühlackers Partnerstadt Bassano del Grappa die ersten zarten Pflänzchen der Hoffnung, dass das Schlimmste überstanden sein könnte und die Menschen langsam wieder ihre Freiheit zurückgewinnen.

Die Kostbarkeit der kleinen Freiheiten

Desinfektion ist auch in Bassano im Kampf gegen das Coronavirus ein Gebot der Stunde. Foto: privat

Mühlacker/Bassano del Grappa. „Derzeit sind 97 Bassanesen mit dem Coronavirus infiziert“, erklärte die Bürgermeisterin der italienischen Partnerstadt Bassano del Grappa, Elena Pavan, am Dienstagnachmittag. Weitere Tote habe es – Stand Dienstag – glücklicherweise nicht gegeben, so Pavan weiter. Wie unsere Zeitung bereits berichtet hat, verlangen die strengen Maßnahmen, die seit Wochen in Bassano gelten, den Bassanesen große Opfer ab. Aber sie scheinen Wirkung zu zeigen, ist die Bürgermeisterin überzeugt. Nach wie vor seien die öffentlichen Parks geschlossen, die Spazierwege entlang der Brenta gesperrt, die Märkte, zahlreiche Läden und Fabriken geschlossen, nennt Pavan Beispiele. Im Unterschied zu den bereits seit längerem geltenden Maßnahmen dürften die Supermärkte mittlerweile nur noch mit Mund-Nasenschutz und Handschuhen betreten werden. „Es ist eine große und anspruchsvolle Aufgabe, die wir derzeit erfüllen müssen. Wir müssen stark und ständig präsent sein, vorausschauend handeln und Hoffnung verbreiten“, fasst Pavan ihre derzeitigen Arbeitsbedingungen zusammen. Sie selbst habe trotz der großen Herausforderungen nach wie vor viel Energie und Weitsicht.

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