Die Konkurrenz im Kader wächst
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Maulbronn-Zaisersweiher. Nicht nur etliche Spieler, die in der Hinrunde verletzt ausfielen, stoßen demnächst wieder zum Kader. Auch einen Neuzugang hat Spielleiter Dieter Roller an der Angel. Yasin Polat, seither beim TSV Oberöwisheim in der Kreisliga Bruchsal aktiv hat seinen Willen bekundet, für Zaisersweiher zu spielen. „Ein Riesenspieler, das hat man schon im Training gesehen“, ist Roller von dem vielseitig einsetzbaren Polat begeistert. Eigentlich wollte Roller den 21-Jährigen erst im Sommer verpflichten, doch Polat, der in Maulbronn wohnt und dem die Spielvereinigung bei der Suche nach einer Lehrstelle behilflich war, wollte unbedingt schon jetzt anheuern. Nur über die Ablösesumme müssen sich die beiden Vereine noch einig werden. Ob Yasin Polat gleich zum Stammspieler avanciert ist allerdings offen. „Wir waren auch ohne ihn schon stark genug, um in der Tabelle vorne zu stehen“, verweist Roller auf die erfolgreiche Hinrunde. Aber dieses Risiko wollte der Neuzugang offenkundig eingehen, obgleich die Konkurrenz noch größer wird.Timo Schwarzbäcker meldet sich nach langer Verletzung zurückMehrere Langzeitverletzte schicken sich nämlich an, wieder in den Kreis der Mannschaft zurückzukehren. Die längste Auszeit hat Timo Schwarzbäcker hinter sich. Probleme mit dem Meniskus und eine Reizung im Knie, eine Schleimbeutelentzündung und ein gebrochener Zeh. Dem Offensivakteur klebte das Pech monatelang geradezu an den Stiefeln. Nun ist er wieder im Aufbautraining. Auch Daniel Österle, der einige Wochen ausfiel, ist wieder dran und arbeitet die körperlichen Defizite im vereinseigenen Fitnessraum auf.
Nur die Meisterschaft zählt: Entschlossen geht die Spvgg Zaisersweiher in die Rückrunde. Momentan führt die Mannschaft die Kreisklasse A1 mit sieben Punkten Vorsprung an. Archivfoto: Eigner
Noch ungewiss ist die Rückkehr von Robin Knothe, der eine Knie-OP hinter sich hat. „Vielleicht wird er bis zum Rückrundenstart wieder fit“, hofft Dieter Roller und fügt hinzu: „Zum Glück ist unser Kader so breit, dass der Druck nicht so groß war, trotz Verletzung zu spielen.“ Dem Spvgg-Spielleiter ist allemal lieber, wenn ein Spieler eine Zeitlang pausiert und seine Blessuren auskuriert, statt angeschlagen ins Spiel zu gehen.
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