Die Grünen verzichten auf Bäume
Archiv
Illingen. Rund 180 Straßennamen standen auf der Vorschlagsliste, die sich aus der Bürgerbeteiligung ergeben hatte. Und weil Bürgermeister Eiberger gleich in mehreren Vorschlägen auftauchte – nicht nur als Harald-Eiberger-Memorial-Parkway, sondern auch wertfrei als Eiberger-Allee oder als Eiberger-Hohlwegle, was Assoziationen wecken dürfte – erklärte der Schultes sich vorsichtshalber als befangen und wechselte von der Verwaltungsbank auf die Zuschauerbank. Er durfte somit auch nicht darüber diskutieren, ob er künftig auf dem Luigareal vom „Im Hinterzimmer“ über den „Winner-Logistik-Highway“ zum „Nebelweg“ fahren will. Humor haben sie ja, die Illinger.
Ein Blick auf das noch leere Luigareal: Hier sollen die Straßennamen künftig an die Geschichte des Geländes erinnern. Fotomontage: MT
Eibergers Stellvertreter Winfried Scheuermann übernahm das Steuer, um diesen kniffligen Tagesordnungspunkt mit einem Beschluss für die Ewigkeit über die Bühne zu bringen. „Wir können jetzt über jeden Vorschlag abstimmen, und am Ende haben wir nichts“, plädierte er dafür, sich erst einmal auf Oberbegriffe für die Straßennamen festzulegen, etwa Pflanzenbezeichnungen, Politiker aus der Gründerzeit oder Namen, die auf die lange Geschichte des ehemaligen Industrieareals verweisen. Der Eiberger-Parkway war damit also schon aus dem Rennen, ehe es richtig begonnen hatte.UBL-Fraktion eröffnet das StraßenduellAls Erste aus den Startlöchern kam die UBL-Fraktion, deren Teamchefin Ingeborg Beller gerne die Industriegeschichte in den Straßennamen verewigen wollte: Stahlstraße, Dreherstraße, Kranstraße, Ambossstraße, Schmiedestraße und Am Erbbach waren ihre Vorschläge.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen