„Die Fehler der Vergangenheit erkannt“

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VCD blickt auf Geschichte des Personenverkehrs in der Region zurück – und erneuert seine Kritik an der Stadt Maulbronn

150 Jahre Eisenbahnknotenpunkt Mühlacker (1. Juni 1863), 40 Jahre Einstellung Personenzugverkehr nach Maulbronn (2. Juni 1973), 22 Jahre Einstellung des Personenzugverkehrs zwischen Bretten und Mühlacker (30. Mai 1991) – dieses Auf und Ab im Verkehrsangebot ist Anlass für den Verkehrsclub Deutschland (VCD), die Verkehrspolitik der vergangenen Jahre im (früheren) Oberamt Maulbronn Revue passieren zu lassen.

Jubiläum: Vor 150 Jahren wurde der Bahnhof Mühlacker zum badisch-württembergischen Grenzbahnhof ausgebaut – und damit im Wortsinne zur Verkehrsdrehscheibe.

Jubiläum: Vor 150 Jahren wurde der Bahnhof Mühlacker zum badisch-württembergischen Grenzbahnhof ausgebaut – und damit im Wortsinne zur Verkehrsdrehscheibe. Foto: Stadtarchiv Mühlacker

Enzkreis (pm). „Die Eisenbahn hat die Wirtschaft der Region entscheidend geprägt“, erinnert Matthias Lieb, Landesvorsitzender des VCD aus Mühlacker, der seinen historischen Exkurs auch dazu nutzt, die Kritik an der Haltung der Stadt Maulbronn zu erneuern. „Der Aufstieg Mühlackers zur Industriestadt wurde vom Bahnhof und den guten Verkehrsverbindungen, gerade auch im Personenverkehr, entscheidend bestimmt. Andere, früher bedeutendere Orte wie Maulbronn mit dem Oberamt – vergleichbar mit der heutigen Kreisverwaltung des Enzkreises – oder Knittlingen an der früheren Postkutschenlinie zwischen Stuttgart und Frankfurt hatten das Nachsehen.“

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