Die Facetten des Richard Strauss

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Pforzheim (pm). Wer glaubt, Richard Strauss schon zu kennen, sollte am Sonntag, 4. März, 19 Uhr, eine Hommage an den großen Komponisten hören. Denn der Schöpfer von „Rosenkavalier“, „Frau ohne Schatten“ oder „Also sprach Zarathustra“ hat noch viel mehr Facetten als die des genialen Opernkomponisten oder des Schöpfers überbordender symphonischer Dichtungen. „Facetten“ ist das vierte Abonnementkonzert des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim im CongressCentrum dementsprechend überschrieben. Eine Werkeinführung wird um 18.15 Uhr angeboten.

In der Streichersinfonie opus 2 zeigt der erst 16-Jährige fast eine Parodie auf Mozart und Haydn, den Ton eines Mendelssohns, aber auch seine Freude an leichtfüßiger Salonmusik. Im dem Alterswerk „Duett-Concertino“ zieht der Meister der Programmmusik alle Register seiner riesigen Farbpalette, wenn er virtuos und scharfzüngig das Beziehungsspiel zwischen einer hochmütigen Prinzessin (der Klarinette) und dem als Schweinehirt verkleideten, listig werbenden Prinzen (dem Fagott) darstellt. Und in der Orchestersuite vom „Bürger als Edelmann“ nach Molières Komödie beweist Strauss nicht nur seine literarische Bildung, sondern auch sehr ohrenfällig, wie grandios er auf dem Hintergrund der barocken Musik eines Lully ganz Neues schaffen kann. Weitere Infos gibt es unter www.swdko.de.

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