Die Energiewende mitgestalten
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Pforzheim. Dies betonten gestern auf dem Bundesjägertag in Pforzheim übereinstimmend der DJV-Präsident Hartwig Fischer (Göttingen) und der baden-württembergische Landesjägermeister Dieter Deuschle (Esslingen).
Die Jägerschaft ist gegen Klimaschutz auf Kosten der Artenvielfalt im Wald und steht deshalb Windkraftanlagen im Forst zwar nicht grundsätzlich ablehnend, so aber doch kritisch zurückhaltend gegenüber, bekräftigen in Pforzheim die Jagdverbandsrepräsentanten aus Bund, Land und Kreis Hartwig Fischer (v.li.), Dieter Deuschle und Dieter Krail. Foto: Kollros
„Wir unterstützen die Energiewende, wollen sie aber auch zur Wahrung unserer Interessen mitgestalten“, unterstrich der DJV-Präsident. So seien die Auswirkungen von Windrädern auf die Tierwelt im Wald noch weitgehend unerforscht. „Klimaschutz nicht auf Kosten der Artenvielfalt“, mahnte Fischer. Für den Bau von Windenergieanlagen müssten beispielsweise Wege angelegt und auch Stromkabel verlegt werden. Werde auf diese Weise bislang unwegsames Gelände erschlossen, steige das Störungspotenzial für Wildtiere.
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