Die Bildsprache der Macht

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Fotos untersucht: Abschlussarbeit des Kommunikations-Designers Michael Brenner wartet mit spannenden Ergebnissen auf

Pforzheim (pm). Politik ohne Bilder ist kaum denkbar. Das Bad in der Menge oder winkend vom Balkon – diese Fotos von Politikern sind täglich in den Medien zu finden. Keines dieser Motive ist zufällig, alle dienen sie dem Zweck, einen bestimmten Eindruck zu vermitteln. Wie präsentieren sich Führerfiguren? Mit der Wahl des amerikanischen Präsidenten Donald Trump rückte das Thema wieder in den Fokus. Kommunikations-Designer Michael Brenner untersuchte in seiner Abschlussarbeit „Die Bildsprache politischer Macht“, wie Machtpositionen bildlich inszeniert werden. Die Arbeit aus dem Studiengang Visuelle Kommunikation an der Hochschule Pforzheim wird auf der Werkschau der Fakultät für Gestaltung am 10. und 11. Februar vorgestellt. Die Werkschau präsentiert an verschiedenen Standorten in Pforzheim Semester- und Abschlussarbeiten der rund 700 Designstudierenden.

Die politischen Entwicklungen in der Türkei, Frankreich und den Niederlanden waren es, die Michael Brenner zu seinem Bachelor-Thema führten: „Mich interessiert, wie sich dieser Populismus in der visuellen Kommunikation niederschlägt – und wo deren Anfänge zu suchen sind.“ Der Designer wurde in den 1930er Jahren fündig. Mit der Entwicklung der Massenmedien konstituierte sich eine neue politische Kommunikation der politischen Persönlichkeiten. Für Michael Brenner stellte sich die Frage: „Gibt es Parallelen in der damaligen und heutigen Bildsprache?“

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