Die Beratungstelefone laufen heiß
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Mühlacker/Enzkreis. Dieser Tage hat die Stadtverwaltung rund 8000 Eigentümern die Erfassungsbögen und zusätzliches Infomaterial zugestellt. Mit Hilfe von Luftaufnahmen wurden zuvor die Dach- und Freiflächen ermittelt und anschließend zeichnerisch dargestellt. Die alles entscheidende Frage: Welcher Bereich ist in welchem Maß „versiegelt“ und sorgt, wenn es regnet, für Abwasser, das in die Kanalisation strömt? Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs müssen die Kommunen das Schmutzwasser aus dem Haushalt und das Niederschlagswasser getrennt berechnen – was zur Einführung für einen erheblichen bürokratischen Aufwand und eine spürbare Verunsicherung bei den Grundstücksbesitzern sorgt.
Wer produziert wie viel Abwasser? Fritz Schick, zuständiger Amtsleiter in Mühlacker, zeigt einen Erfassungsbogen, wie ihn jeder Grundstücksbesitzer mit Kanalanschluss erhält.
Entdecken sie Fehler in der Erhebung, sollten sie ein Erfassungsblatt ausfüllen und die Korrekturen auflisten. Fritz Schick, Leiter des Umwelt- und Tiefbauamts der Stadt Mühlacker: „Nach einer Woche haben wir bereits 1000 von 8000 Meldebögen ausgefüllt erhalten.“ Zahlreiche Bögen seien korrigiert oder ergänzt worden. Schick: „Anhand der Luftaufnahme ist beispielsweise nicht ersichtlich, ob befestigte Flächen in den Garten entwässert werden oder in einen Kanal.“
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