„Die Arbeitszeit soll zum Leben passen“
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Bei der Delegierten- und Funktionärskonferenz in Pforzheim positioniert sich die IG Metall für die anstehenden Verhandlungen
Sechs Prozent mehr Entgelt und mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit – das sind die zentralen Forderungen der IG Metall bei den laufenden Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg.
Jörg Hofmann (4.v.li.) im Kreis von Kollegen bei der Funktionärsversammlung der IG Metall im Pforzheimer CongressCentrum. Foto: Peche
Pforzheim. Dies unterstrich der Erste Vorsitzender der IG Metall, Jörg Hofmann, bei der Delegierten- und Funktionärskonferenz der IG Metall Pforzheim am Mittwoch im CongressCentrum. „Wir wollen die Option haben, die Wochenarbeitszeit bis auf 28 Stunden zu reduzieren und zugleich einen Entgeltzuschuss für besondere Lebenslagen haben“, forderte Hofmann. Höhere Tariflöhne begründete der IG-Metall-Chef mit einer weiter steigenden Umsatzrendite der Metall- und Elektroindustrie, die im Vorjahr bei 5,2 Prozent lag. „Statt mehr Gewinne für Aktionäre wollen wir uns das Geld lieber selbst abholen und damit auch die Kaufkraft stärken.“ Eine Steigerung der Löhne und Gehälter um sechs Prozent sei verkraftbar und gerecht und entspreche sogar den Forderungen der Zentralbanker, die Deutschland als Zugpferd in Europa sähen.
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