Die Arbeit hat sie fit gehalten
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Frieda Hölzle aus Dürrn feiert heute in Bauschlott ihren 100. Geburtstag
Neulingen-Bauschlott. Fast als ein medizinisches Wunder könnte man Frieda Hölzle geborene Schäfer bezeichnen, die heute bei guter Gesundheit in Bauschlott ihr 100. Wiegenfest begeht. Es gab bisher nur wenige Menschen, die in Bauschlott so alt wurden. Ältester männlicher Bürger bisher wurde Georg Adam Fuchs, der laut Kirchenbucheintrag 1886 im Alter von 105 Jahren starb. Auf die Frage, ob es ein Geheimrezept gibt, antwortet die rüstige Jubilarin: „Ich weiß es nicht, für mich galt immer: Schaffen, schaffen, schaffen, keine Genussmittel, solide leben, Gottvertrauen, sich nicht gehen lassen und anderen Menschen helfen“. Sie entstammt einem alten Geschlecht aus Dürrn, wo sie im Elternhaus mit fünf Brüdern und vier Schwestern aufwuchs. „Ärzte, Apotheker und die Pharmaindustrie konnten noch keine großen Geschäfte mit mir machen“, beteuert die Jubilarin. Nur eine Cousine aus ihrer Sippe, die allerdings schon früh in die USA ausgewandert war, wurde mit 101 Jahren bisher noch älter.
Ihr 100. Wiegenfest begeht heute Frieda Hölzle geborene Schäfer in Bauschlott. Mit ihr freut sich ihre jüngste Enkelin Anika (16), die ihr ganzer Stolz ist, da sie auch in der Gemeinde wohnt. Foto: Dietrich
Beruflich bedingt, zogen Frieda Hölzle und ihr Mann Wilhelm im Dezember 1930 nach Pforzheim, da beide in der Schmuckbranche arbeiteten, um nicht jeden Tag von Bauschlott in die Goldstadt und zurück fahren zu müssen. Am 22. Februar 1945, einen Tag vor dem Luftangriff auf Pforzheim, zog die Familie zurück nach Bauschlott in das Elternhaus von Wilhelm Hölzle, wo sie Landwirtschaft betrieben.
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