Deutsche Ringerliga kündigt Klage an
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Über die Sperren des Weltverbandes UWW gegen DRL-Ringer werden wohl die Gerichte entscheiden
Schifferstadt (pm/dpa/eig). Zwei Wochen nach der Bundesliga des Deutschen Ringer-Bundes (DRB), wo Wacker Burghausen die Deutsche Meisterschaft feierte, ist mit dem Titelgewinn des KSV Ispringen Premierensaison der Deutschen Ringerliga (DRL) zu Ende. Der eigentliche Kampf steht aber womöglich noch bevor, den Zwist zwischen DRL und Ringer-Weltverband UWW werden wohl ordentliche Gerichte entscheiden müssen. Die DRL hat jedenfalls angekündigt, gegen die Sperren zu klagen, die der Weltverband jüngst gegen DRL-Ringer ausgesprochen hat.
Hintergrund: Nach Streitereien um die Vermarktung waren vor der Saison fünf Teams – VfK Schifferstadt, KSV Ispringen, Germania Weingarten, ASV Nendingen und KAV Eisleben – aus der Bundesliga ausgetreten und hatten die unabhängige DRL gegründet. „Trotz aller Drohungen und Sanktionen seitens des DRB und des Weltverbandes haben wir eine gute Meisterschaft mit vielen spannungsgeladenen Duellen absolviert“, sagte DRL-Geschäftsführer Markus Scheu am Rande des DRL-Finales. „Das macht uns Mut, wir machen weiter und wir werden noch wachsen.“
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