Deus 21: Betroffene erwägen juristische Schritte
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In Knittlingen spitzt sich der Konflikt um ein gescheitertes Prestigeprojekt zu – Bürger lassen Erfolgsaussichten einer Klage prüfen
Knittlingen. Nachdem das Modellprojekt DEUS 21 in Knittlingen gescheitert ist, ziehen einige Betroffene des Baugebiets „Am Römerweg“ in Erwägung, die Stadt Knittlingen zu verklagen. Das geht aus einem Schreiben hervor, das unserer Zeitung vorliegt.
DEUS 21 steht für Dezentrales Urbanes Infrastruktur System 21 und war in Knittlingen bei der Inbetriebnahme von der Stadt und dem federführend zuständigen Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik im Jahr 2006 als richtungsweisendes Leuchtturmprojekt gefeiert worden. Für den Bau der Infrastruktur flossen Fördergelder vom Bund. Ein Ziel der DEUS-Infrastruktur war es, Regenwasser über spezielle Kanäle in große, dezentrale unterirdische Zisternen zu leiten, in einem Wasserhaus mithilfe von Filtern auf Trinkwasserqualität aufzubereiten und in einer zweiten Ringleitung als Brauchwasser für Garten, WC oder Waschmaschine an die Haushalte abzugeben.
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