Des Grafen Not erheitert das Publikum

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Die Schauspielgruppe „Laterna Mystica“ präsentiert „Faust und die Kräuterhexe“

Eine gelungene Premiere erlebten die Zuschauer in der Kelter der Fauststadt. Es trat die Knittlinger Schauspielgruppe „Laterna Mystica“ mit ihrem neuen Stück „Faust und die Kräuterhexe“ auf. Die Autorin Brigitte Just führte beim Spiel um mittelalterliche Heilkunst, Liebe und Teufelswerk auch Regie.

Verzückt sieht Graf vom Wiesenstein versprochenen Liebesfreuden entgegen, die jedoch ein abruptes Ende finden.

Verzückt sieht Graf vom Wiesenstein versprochenen Liebesfreuden entgegen, die jedoch ein abruptes Ende finden.

Knittlingen. „Im letzten Vierteljahr haben wir hart gearbeitet“, berichtete der Chef des „Theatervölkchens“, Gerhard Hähnle. „Die Kostüme, die Bühnendekoration, der Aufbau sind alles Eigenleistungen. Meist ist die ganze Familie der Schauspieler mit irgendeiner Aufgabe eingespannt. Ohne dieses persönliche Engagement für unser mittelalterliches Theater würde es uns schon längst nicht mehr geben.“ Als Schauspieler traten auf Melanie Jülle, Nicole Hähnle, Jenny Sieber und Bettina Töps als Gäste in der Burgschenke namens Schlaukopf, Naseweis, Lästermaul und Memme. Herbert Philipp verkörperte der Wirt, der seinen Gästen gern tief ins Geldsäckel langt, aber mitleidig sich vor Jahren eines namenlosen Findelkindes erbarmte, in dessen zerrissener blutigen Kleidung sich ein eingenähtes Amulett fand. „Anna“ ruft der Ziehvater die Kleine, die jetzt Schankmaid (Lena Glöckler) in der Schenke ist. „In Maulbronn hält man nicht viel von Heilkundigen ohne Mönchskutte“, räsoniert die Kräuterhexe (Evelyn Glöckler) und rührt beschwörend im Kochtopf mit dem Wundersud, der gegen viele Zipperlein helfen soll.

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