Der steinige Weg zum schnellen Internet
Archiv
Zweckverband treibt Planungen für den Breitbandausbau voran und drängt einige Kommunen darauf, Umfrageergebnisse zu liefern
Es war gestern wieder mal ein kleiner Schritt in Richtung „schnelles Internet“ für Nutzer in den meisten der 28 Städte und Gemeinden im Enzkreis. Doch von der realen Datenautobahn sind diese noch weit entfernt.
Beim Surfen ist für viele Onliner in der Region weiterhin Geduld gefragt: Bis durch solch dünne Glasfaserkabel kreisweit ein superschneller Datentransfer möglich ist, wird es vermutlich noch zweieinhalb Jahre dauern. Bits und Bytes werden sich bis dahin träge durch Kupferleitungen bewegen. Foto: Kollros
Enzkreis. Für die Hochgeschwindigkeitstrasse müssen erst einmal die „Zubringer“ geplant und dann auch irgendwann gebaut werden. Und genau um dieses Thema ging es gestern in der Versammlung des Zweckverbands „Breitbandversorgung im Enzkreis“: Es wird ein Beratungsbüro beauftragt, das jene fachtechnischen Kriterien erarbeitet, nach denen wiederum die Planungsleistungen für die gemeindeverbindenden sowie die innerörtlichen Glasfasernetze ausgeschrieben werden sollen. Ist diese Beratungsleistung vorab noch vergleichsweise günstig, so dürften allein die Planungskosten für ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz bei rund einer halben Million Euro liegen, macht der Niefern-Öschelbronner Bürgermeister Jürgen Kurz klar, der Vorsitzender des Zweckverbands ist.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen