Der schreibende Präsident

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Wanderausstellung über „Theodor Heuss und die Literatur“ in Bretten

Bretten (pm). Theodor Heuss, der erste Präsident der Bundesrepublik, war nicht nur ein prägenden Politiker des Landes, sondern auch ein Mensch, der zeitlebens der Literatur verbunden war. Dieser Verbundenheit widmet sich die Wanderausstellung „Der schreibende Präsident. Theodor Heuss und die Literatur“, die vom 8. Mai bis zum 15. Juni in der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses in Bretten zu sehen ist.

Im Jahr 1884 in Brackenheim bei Heilbronn geboren, gehört Theodor Heuss zu jener Generation, deren Erfahrungen in den beiden Weltkriegen den Charakter des Grundgesetzes sowie die Entwicklung der jungen Bundesrepublik maßgeblich prägten. Joachim Fest bezeichnete die Bürgerlichkeit, die Heuss repräsentierte, einmal als selbstkritische freiheits- und kulturschätzende „Lebensform“. Heuss’ Wertschätzung der Schriftkultur drückt sich in seinen umfangreichen Tätigkeiten als Redakteur, Lektor, Herausgeber, Essayist und Kritiker aus. Zudem schrieb er unter anderem die Biografien von Justus von Liebig und Robert Bosch.

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