Der gute Geist überdauert die Tragödie

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Eine Ausstellung im Mühlacker Rathaus gibt spannende Einblicke in die Geschichte der Bijouterie- und Kettenfabrik Emrich

Der von Alfred Emrich mitfinanzierte Uhlandbau legt heute noch steinernes Zeugnis vom Wirken des Bijouterie- und Kettenfabrikanten ab, der mit seiner Familie zum Opfer der Nazis wurde. Schlaglichter auf Unternehmer und Unternehmen wirft eine Ausstellung, die am Montag im Rathaus eröffnet wird.

Die Initiatoren und Unterstützer der Ausstellung mit den ehemaligen Emrich-Mitarbeitern Franz Gischlar (3.v.re.) und Heinz Kraft (li. daneben) präsentieren einige der Leihgaben. Zu sehen sind im Rathaus von Montag an unter anderem historische Fotos wie die Familienaufnahme von 1928 mit (Bild oben v.li.) Alfred, Alice, Isidor und Richard Emrich, alte Gerätschaften und Dokumente.

Die Initiatoren und Unterstützer der Ausstellung mit den ehemaligen Emrich-Mitarbeitern Franz Gischlar (3.v.re.) und Heinz Kraft (li. daneben) präsentieren einige der Leihgaben. Zu sehen sind im Rathaus von Montag an unter anderem historische Fotos wie die Familienaufnahme von 1928 mit (Bild oben v.li.) Alfred, Alice, Isidor und Richard Emrich, alte Gerätschaften und Dokumente.

Mühlacker. Die Uhr ist stehengeblieben. Früher zeigte sie der jüdischen Unternehmerfamilie die Zeit an, heute hängt sie – leihweise bis zum 27. März – an der Wand im Rathausfoyer. Die NS-Zeit war es, die dem für Mühlacker in vielfacher Hinsicht segensreichen Wirken der Emrichs ein Ende setzte – und in den Gaskammern von Auschwitz auch dem Leben von Firmenchef Alfred, Jahrgang 1876, seiner Frau Laura, einer Pianistin, und der 1915 geborenen Tochter Marianne.

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