Der Sensation folgt die Ernüchterung

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Wiernsheim/Oppenweiler. Um das 17:22 beim TV Oppenweiler, das am Wochenende die Tabellenführung gekostet hat, macht man beim TSV Wiernsheim nicht viel Aufhebens. „Oppenweiler war noch nie unser Gegner. Außerdem war es recht früh, das mögen unsere Damen auch nicht so“, sagt Abteilungsleiter Norbert Fischer. Schon um 14.15 Uhr wurde die Partie angepfiffen. Hinzu kam die lange Anfahrt ins Murrtal. Der Hauptgrund, warum die Wiernsheimer Damen in Oppenweiler nie recht ins Spiel fanden, dürfte aber die Pokalsensation vom Donnerstagabend gewesen sein. „Das hat eine Menge Kraft gekostet. Und wahrscheinlich waren die Damen auch noch euphorisiert – und das zu Recht“, findet Fischer.

Wiernsheim (in Rot) ringt den Landesliga-Spitzenreiter TV Pflugfelden II nieder. Foto: Zschorsch

Wiernsheim (in Rot) ringt den Landesliga-Spitzenreiter TV Pflugfelden II nieder. Foto: Zschorsch

Keine 48 Stunden vor dem Punktspiel in Oppenweiler waren die TSV-Damen in eigener Halle zum Achtelfinale im Bezirkspokal gegen den höherklassigen TV Pflugfelden II angetreten. Ein Spiel, das eigentlich nicht zu gewinnen war. „Wir sind es mit dem Ziel angegangen, Pflugfelden so lange wie möglich zu ärgern. Das ist auch gelungen“, amüsiert sich Norbert Fischer im Nachhinein.

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