Der Regenbogen hat immer zwei Enden

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Das Kinderstück „Zwerge versetzen“ feiert Premiere am Stadttheater Pforzheim und verzaubert die Zuschauer

Pforzheim. Manchmal muss man nicht mal Berge versetzen, da genügt es, Zwerge zu versetzen. Oder war es umgekehrt? Wie auch immer, jedenfalls bekommen auch die Kinder zum Jubiläumsjahr „250 Jahre Goldstadt“ ihr golden glänzendes Thema auf dem Silbertablett des Stadttheaters Pforzheim serviert.

Der Regenbogen hat immer zwei Enden

Kampf dem fiesen Zwerg, und wenn es mit dem Deospray sein muss: Mimmie tritt dem irischen Zwerg Leprechaun tapfer entgegen. Foto: Roth

Kinder lieben Abenteuer, wie man weiß. Ein solches darf die Schar kleiner Theaterbesucher gleich noch vor dem Beginn der Premiere „Zwerge versetzen oder: Der Goldschatz am Ende des Regenbogens“ bestehen, weil das Stück ausnahmsweise nicht im Foyer, sondern im Proberaum des Orchesters über die Bühne geht. Schon auf dem Weg durch die verschlungenen Pfade des Stadttheaters wissen die Expeditions-Teilnehmer, dass sie auf der richtigen Spur sind: Schokoladen-Goldtaler säumen den Weg. Doch ohne Aufforderung traut sich niemand, das Gold auch nur anzufassen, schließlich könnte der Zwerg in der Nähe sein. Und wer schon „Leprechaun“ heißt... Auch Mimmie findet den Namen komisch. Über den irischen Zwerg, der tatsächlich auf der sogenannten „grünen Insel“ allgegenwärtig ist, rätselt sie noch, während sie ihrem Opa matschige Kartoffeln in der kargen Hütte vorsetzt. Wieder einmal. Ihr wäre ein Swimmingpool und „Lasagne-Salagne“ lieber. „Bald sehen wir selbst aus wie runzlige Kartoffeln“, klagt sie und lässt sich von den kleinen Besuchern begutachten.

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