Der Pokalkampf geht weiter
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Mit dem TSV Großglattbach und dem SV Iptingen sind noch zwei Teams aus der Region um Mühlacker im wfv-Bezirkspokal im Rennen. Iptingen feiert im Rahmen der zweiten Hauptrunde seine Pflichtspiel-Premiere, Großglattbach will Mundesheim schlagen.
Iptingen/Grossglattbach. Für die Fußballer des SV Iptingen steht am heutigen Mittwoch mit dem ersten Pflichtspiel die Feuertaufe in der neuen Saison an. Am vergangenen Sonntag musste der Ball ruhen, weil ein Corona-Verdacht in den Reihen des Teams ausgeräumt werden musste (wir berichteten). „Das war schon ärgerlich, weil man sich ja vorbereitet hat. Zudem sind wir ja der Empfehlung des wfv nachgekommen und haben wegen des Verdachts eine Woche nicht trainiert“, sagt Martin Weeber, der die Iptinger Elf in der Kreisliga A3 trainiert. Heute Abend trifft seine Mannschaft im Heimspiel auf Croatia Bietigheim. Der Bezirksligist, der gut in die Saison gestartet ist, ist der klare Favorit in dem Pokalspiel. Ausgetragen wird an diesem Mittwoch die zweite Hauptrunde des wfv-Bezirkspokals Enz-Murr. Neben dem TSV Großglattbach ist der SV Iptingen die einzige Mannschaft aus der Region um Mühlacker, die in dem Wettbewerb noch am Ball ist.
Trainer Daniel Fuchs will mit seinem Team Mundelsheim bezwingen, um im Bezirkspokal weiterzukommen. Archivfotos: Huber/Schüller
Wie stuft Weeber das Pokalduell gegen die starke Truppe aus Bietigheim ein? „Völlig unwichtig“, sagt der Trainer und fügt hinzu: „Croatia ist ganz klar der Favorit.“ Die Mannschaft werde ja in der Bezirksliga nicht ohne Grund als Titelanwärter gehandelt. „Das ist für uns schon eine Hausnummer“, so der Coach, der mit seinen Fußballern im Pokal nicht zum ersten Mal gegen die Bietigheimer antritt. Leicht wollen es Weeber und seine Jungs dem Gegner jedoch keinesfalls machen. „Wir haben uns im Training am Montag etwas Besonderes ausgedacht“, sagt der Trainer, der bei der Partie auf dem Zwergberg auch auf die Unterstützung der Iptinger Fans hofft. „Wir wollen uns achtbar schlagen, mutig spielen, immer wieder Nadelstiche setzen und so lange es geht Paroli bieten“, lautet Weebers Ansage. „Wir können befreit in die Begegnung gehen, denn wir haben nichts zu verlieren.“ Allerdings weiß der Trainer des SVI auch, dass die Maschine der Bietigheimer bereits warmgelaufen ist. Die Kroaten sind mit einem 5:1-Sieg über Aldingen in die Bezirksliga-Saison gestartet. „Wir haben dagegen noch kein Pflichtspiel bestritten“, gibt Weeber zu bedenken. Dazu kommt, dass Iptingen nicht mit seiner Stammbesetzung auflaufen kann, „doch diejenigen, die da sind, werden ihr Bestes geben, da bin ich mir sicher.“ Weeber freut sich auf den Anpfiff, und nach einer Vorbereitung mit einem „Riesen-Trainingsschnitt“ hätten auch seine Spieler richtig Lust auf den offiziellen Saisonbeginn. Dabei weiß der erfahrene Coach auch, dass in Corona-Zeiten alles anders ist. Eine Infektion könne sich schnell verbreiten. Doch jetzt gilt die Konzentration der Iptinger nicht dem Virus, sondern dem Pokalkampf heute Abend. Anschließend wird sich der Fokus schnell auf das Auswärtsspiel gegen Gemmrigheim richten. „Die waren in der Tabelle zuletzt hinter uns, die müssen wir schlagen“, macht Weeber eine klare Ansage. Schließlich soll am Ende der Saison möglichst ein „einstelliger Tabellenplatz herausspringen“, zumindest aber der Klassenerhalt. „Am allerwichtigsten ist aber die Gemeinschaft“, sagt Weeber. Das dürfte in diesen Zeiten erst recht gelten.
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