Der Musiker aus der Ingenieurfamilie
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Der Grieche Alexandros Diamantis nimmt als Chordirektor in Pforzheim seine Arbeit auf
Pforzheim. „Vielleicht war das meine versuchte Revolte“, sagt Dr. Alexandros Diamantis lachend. Der 35-jährige Grieche, der erst seit wenigen Tagen in Pforzheim wohnt, wird die neue Spielzeit am Stadttheater Pforzheim als Chordirektor beginnen. Und er lacht deshalb, weil der gebürtige Athener aus einer „Familie von Ingenieuren“ kommt. Keiner habe je ein Instrument erlernt, doch typisch sei für seine Familie, dass alle den Wunsch hatten, sich akademisch zu bilden. „Nicht wegen des Jobs“, betont Alexandros Diamantis, sondern vielmehr um der Bildung willen, um sich Wissen anzueignen. So hat er es dann auch gemacht, als er in Musikwissenschaften promovierte.
Der neue Chordirektor in Pforzheim heißt Alexandros Diamantis.Foto: Roth
Da hatte sie ihn schon gepackt, die Leidenschaft, die Liebe zur Musik und vor allem zum Chorgesang. Das war aber nicht vorhersehbar. „Ich bin erst mit zwölf Jahren dazu gekommen.“ Da sei er „eines Morgens aufgewacht“ und habe gewusst: „Ich will Klavier lernen.“ Seinen Eltern rechnet er hoch an, dass sie ihn immer unterstützt hätten. Allerdings wurde das erste Klavier erst nach drei Monaten Unterricht angeschafft, als sie merkten: Ihrem Sohn Alexandros ist es ernst. Was ihn besonders freut: Sein Vater saß offenbar stundenlang im Zimmer und hörte ihm beim Üben zu.
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