Der Maschendrahtzaun – ein Klassiker vor Gericht

Archiv

Dauerstreit unter Nachbarn beschäftigt Justiz – Verfahren um mutmaßlich versetzte Pfosten endet mit einem Freispruch

Pforzheim (weg). So ein Maschendrahtzaun hat’s in sich. Zum reinsten Zankapfel kann er werden, wie sich in einer Verhandlung in Pforzheim zeigte. Knapp drei Stunden lang schlugen vor Gericht die Wogen hoch, bevor schließlich der von allen Beteiligten beantragte Freispruch dem Gezänk ein Ende setzte. Ein gut-nachbarschaftliches Verhältnis für die Zukunft erscheint allerdings zumindest fraglich.

Wegen Diebstahls angeklagt war ein 47-jähriger Gartenbesitzer. 20 Meter eines etwa 25 Jahre alten Maschendrahtzaunes habe er gestohlen, außerdem Zaunpfosten einen halben Meter ins Grundstück seines Nachbarn hinein versetzt, und diesen auch noch bedroht. Es werde „was passieren“, habe er, mit einer Hand in der Hosentasche, gesagt. Da sich in der Tasche ein Messer befunden haben könnte, sah sich der Nachbar in Gefahr.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen