Der Kurs bleibt noch unklar
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Pforzheim. Samstag, 14.30 Uhr. Exakt 210 Zuschauer, so die offizielle Zahl, sind ins Brötzinger Tal gekommen, um das erste Spiel unter Rainer Krieg zu sehen. „Ich komme aus Weil der Stadt und bin extra wegen des neuen Trainers hergefahren“, verrät ein Zuschauer, und ein anderer Fan sieht sich um und schätzt: „Es sind schon ein paar mehr da als sonst.“
Enttäuschung über das 2:2 gegen Zuzenhausen: der Einstand von Rainer Krieg als Trainer beim 1. CfR Pforzheim gelingt nur beinahe. Foto: Eigner
Rainer Krieg ist die Anspannung ein wenig anzumerken. Der neue Trainer des 1.CfR Pforzheim steht und geht fast die gesamten 90 Minuten vor seiner überdachten Trainerbank. Ein halbes Dutzend Mal nimmt er in scheinbar aller Ruhe auf der Bank Platz, um stets nach kaum fünf Sekunden doch wieder nervös aufzuspringen. Laut wird Rainer Krieg gleichwohl selten. Er ist offenkundig keiner, der an der Seitenlinie springt, schreit und fuchtelt wie einst Winfried Schäfer, unter dem er beim Karlsruher SC in der Bundesliga gespielt hat. Wenn ihm eine Aktion seiner Mannschaft nicht passt, diskutiert Rainer Krieg nur kurz mit seinem Co-Trainer Roland Friebele, um dann wieder die Arme vor der Brust zu verschränken und nach außen scheinbar ruhig das Spiel zu verfolgen.
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