Der Katastrophe einen Schritt voraus

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Mehr als 90 ehrenamtliche Einsatzkräfte proben den Ernstfall in Wiernsheim

Wiernsheim. Der Ortskern von Wiernsheim erinnert an diesem Samstagnachmittag an das Szenario eines Katastrophenfilms. Bei einer Großübung der Hilfsorganisationen proben mehr als 90 ehrenamtliche Mitglieder der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Technischen Hilfswerks (THW) und der DRK-Rettungshundestaffel ihr Vorgehen im Fall einer verheerenden Gasexplosion.

Mit der Drehleiter aus Mühlacker werden Menschen aus dem Fenster geholt.

Mit der Drehleiter aus Mühlacker werden Menschen aus dem Fenster geholt.

Direkt hinter dem Wiernsheimer Rathaus hat es eine gewaltige Detonation gegeben. Fensterläden hängen schief herab, Ziegel und Gerümpel liegen auf der Straße. Die Nachbarhäuser sind von der Druckwelle ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein Auto wurde von umherfliegenden Trümmerteilen getroffen, die Fahrerin liegt mit einer Kopfverletzung im Fahrzeug. In den Häusern sind noch Menschen eingeschlossen. Schrill tönen die Rauchmelder durch den dichten Qualm. Am Straßenrand sammeln sich Anwohner und Schaulustige. „Seit heute Vormittag haben wir daran gearbeitet, die Situation möglichst eindrücklich darzustellen“, erklärt Ralph Küppers, Abteilungskommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wiernsheim. Zusammen mit Gruppenführer Marco Fix hat er die Planung für die Großübung koordiniert, deren genaues Szenario vorab nur wenige Eingeweihte kannten. Die Überraschung spielt schließlich eine wichtige Rolle.

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