Der Hut drückt, aber das Herz lacht
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Martina Haußmann aus Mühlacker hat die Biedermeier-Epoche als Hobby für sich entdeckt und kleidet sich im Stil der Zeit
Zugegeben: Die aller praktischste Art, sich zu kleiden, zeichnete die Menschen in der Biedermeierzeit nicht gerade aus. Trotzdem haben es Reifrock, Schutenhut, Puffärmel und alles, was dazugehört, Martina Haußmann derart angetan, dass sie regelmäßige Zeitreisen ins 19. Jahrhundert unternimmt.
Im Biedermeier-Zeitalter hat Martina Haußmann (Bild li. vor dem mit entsprechender Mode schon gut gefüllten Kleiderschrank, Bild oben bei einer Kutschfahrt im Stil der Zeit) ihr zweitgrößtes Hobby gefunden. An die erste Stelle setzt sie nach wie vor das Singen im Chor Eintracht Illingen. Mit der Veranstaltung „Wien um Strauss“ im April 2008 fing für sie „biedermeiermäßig“ alles an.
Mühlacker. Beim Blick in den Kleiderschrank mag mancher ratlos vor Relikten aus fernen Modeepochen stehen. Nicht so Martina Haußmann. Ihr Herz lacht beim Anblick der betagten Stücke. Dank deren Hilfe verwandelt sich die Bürokauffrau, die mit beiden Beinen im 21. Jahrhundert steht, regelmäßig in die Frau von Welt aus dem 19. Jahrhundert. Mehrere Kleider samt der dazugehörenden Hüte und Accessoires legen Zeugnis von der Liebe zur Vergangenheit ab, die in der in Illingen aufgewachsenen Wahl-Mühlackerin erwacht ist. „Angefangen hat es 2008 mit einem Projekt der Eintracht Illingen. Wir hatten das Thema „Wien um Strauss“ gewählt und wollten die Stücke in passenden Kostümen präsentieren“, blickt die passionierte Chorsängerin zurück.
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