Der Held, der grandios scheitert
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Pforzheim (pm). Am Donnerstag, 8. Februar, tritt um 20 Uhr Rolf Miller mit seinem Programm „Alles andere ist primär“ im Großen Saal des Kulturhauses Osterfeld auf. Millers Antiheld merkt nicht, was er da anrichtet. Er ist nicht allwissend, im Gegenteil. Miller kommt von unten. Oder um es mit Karl Kraus zu sagen: „Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.“ Miller erhielt zuletzt den Deutschen Kabarettpreis für seine komponierten Stammelsymphonien. Denn keiner versteht es so gut wie er, mit Banalem Kompliziertes auszudrücken. Er spricht hinterhältig indirekt Wahrheiten aus, die wehtun. Und trifft von hinten durch die Brust – bevor wir es merken, lachen wir erst mal, und dann tut es noch mehr weh.
Schneller, höher, weiter? Garantiert nicht. Es wird langsamer, niedriger, kürzer. Nach seinen Erfolgsprogrammen „Kein Grund zur Veranlassung“ und „Tatsachen“ ist klar: Millers namenloser Held wird in „Alles andere ist primär“ noch grandioser scheitern. Karten gibt es im Kulturhaus Osterfeld unter 07231/3182-15, dienstags bis samstags, 14 bis 18 Uhr, per E-Mail an karten@kulturhaus-osterfeld.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
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