Der Erste Weltkrieg am Oberrhein
Archiv
Enzkreis/Pforzheim (pm). Der Erste Weltkrieg gilt heute als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Lange Zeit wurde er in der deutschen Erinnerung allerdings vom Zweiten Weltkrieg überlagert. Zum Gedenken an die Vorgänge vor 100 Jahren haben das Landesarchiv Baden-Württemberg (Generallandesarchiv Karlsruhe) und die Archives Départementales du Haut-Rhin (Colmar) in deutsch-französischer Kooperation eine zweisprachige Wanderausstellung entworfen: „Menschen im Krieg – Der Erste Weltkrieg am Oberrhein 1914 bis 1918“. Die Ausstellung gliedert sich in acht Kapitel, von denen vier allgemein über die Vorkriegszeit, den Kriegsausbruch, seinen Verlauf und sein Ende berichten. Schwerpunkt der Präsentation sind 32 exemplarische Biografien, die anschaulich machen, wie sich der Krieg auf das Leben der Menschen am Oberrhein auswirkte.
Der Enzkreis zeigt diese Ausstellung vom 16. April bis 2. Juni in der Eingangshalle des Landratsamtes, Zähringerallee 3, in Pforzheim. Eröffnung ist bereits am Mittwoch, 15. April, um 18 Uhr. Nach der Begrüßung durch Landrat Karl Röckinger führen die Ausstellungskuratoren Dr. Peter Exner vom Generallandesarchiv Karlsruhe und Laëtitia Brasseur-Wild von den Archives Départementales du Haut-Rhin zweisprachig in die Ausstellung ein. Daran schließt sich eine Führung durch die Ausstellung mit Dr. Rainer Brüning vom Generallandesarchiv Karlsruhe an. Zum Abschluss gibt es einen kleinen Imbiss. Die Veranstaltung ist öffentlich; um Anmeldung beim Kreisarchiv unter Telefon 07231 308-9423 oder per E-Mail an kreisarchiv@enzkreis.de wird jedoch gebeten; dies gilt auch generell für Gruppenführungen.
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