„Der Begriff weiche Drogen passt nicht“

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Polizeisprecher und früherer Rauschgiftfahnder warnt im Interview vor Cannabis und Co. Schwerpunktaktion in der vergangenen Woche zeigt: Eine „Szene“ gibt es nicht nur in Großstädten wie Pforzheim, sondern auch in ländlichen Gemeinden im Enzkreis.

Enzkreis. Pforzheim, Illingen, Keltern, Mönsheim, Wurmberg, Birkenfeld und Vaihingen – in verschiedenen Städten und Gemeinden in der Region haben vor einer Woche mehr als 100 Polizeibeamte zeitgleich Häuser und Wohnungen durchsucht und dabei 23 Kilogramm Amphetamin, 3,5 Kilogramm Marihuana, 250 Gramm Haschisch, 80 Hanfpflanzen und 30000 Euro in bar sichergestellt, die mutmaßlich aus Rauschgiftgeschäften stammen. Ein 36-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft.

„Der Begriff weiche Drogen passt nicht“

Konzertierte Aktion: Über 100 Beamte haben am 11. August Wohnungen in Pforzheim und verschiedenen Enzkreis-Gemeinden durchsucht und unter anderem Hanfpflanzen gefunden.

Die großangelegte Razzia richtet den Fokus auf die Drogenszene, die es auch auf dem platten Land gibt, wie im Interview Polizeisprecher Dirk Wagner bestätigt. Der 45-jährige Polizeihauptkommissar war Dienstgruppenleiter im Revier Mühlacker und von 2012 bis 2019 Mitglied der dortigen Rauschgiftfahndungsgruppe.

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