Depressionen: Hoch im Januar

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Pforzheim (pm). Auf Weihnachten und Neujahr folgt für viele die Depression: Laut einer Analyse der DAK-Gesundheit, die in den Jahren 2013 bis 2016 durchgeführt wurde, gibt es im Januar mehr Krankmeldungen als in jedem anderen Monat. So lag der Anteil der gelben Scheine mit dieser Diagnose im Januar 2016 bei zehn Prozent. Den niedrigsten Stand erreichen die Krankmeldungen laut DAK-Statistik im Weihnachtsmonat Dezember.

„Im Januar erleben viele Menschen ein seelisches Tief, weil die Weihnachtsfeiertage vorbei und die Tage meist grau und dunkel sind“, erklärt Frank Geissler, Chef der DAK-Gesundheit Pforzheim. Deshalb steige die Zahl der Krankmeldungen wegen Depressionen nach dem Jahreswechsel. „Diese Tendenz beobachten wir seit einigen Jahren.“ Im Sommer verringere sich die Zahl, bevor sie im Herbst wieder steige. Im Bereich Pforzheim verursachten psychischen Erkrankungen immerhin 13,6 Prozent aller krankheitsbedingten Fehltage. Sie liegen auf dem dritten Platz nach Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Atmungssystems.

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