Deponie-Plan: Gegner erneuern Kritik

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Im Streit um die Deponie-Pläne für den Steinbruch Lauster sind die Fronten verhärtet. Das zeigt ein Termin vor Ort, bei dem sich unter anderem Mitglieder der Bürgerinitiative, der Firma Fischer Weilheim und ein Vertreter des Regierungspräsidiums austauschen.

Maulbronn. Wegen Corona war es in den vergangenen Monaten ruhig um die Pläne der Firma Fischer Weilheim geworden, die den Steinbruch Lauster am Ortsrand von Maulbronn übernehmen will (wir berichteten). Das Unternehmen aus Weilheim an der Teck will den Steinbruch für Abfälle der Deponieklasse eins nutzen. Dafür fehlt allerdings die Genehmigung, für die das Regierungspräsidium Karlsruhe zuständig ist.

Deponie-Plan: Gegner erneuern Kritik

Auf Einladung Gunther Krichbaums treffen im Steinbruch Lauster im Beisein eines Vertreters des Regierungspräsidiums die Bürgerinitiative und die Firma Fischer Weilheim aufeinander. Foto: Disselhoff

Bis jetzt gibt es für den Steinbruch Lauster nur die Erlaubnis für dessen Auffüllung mit Erde. Gegen die Pläne der Firma Fischer Weilheim, den Steinbruch nun anders „zu rekultivieren“, wie es im Fachjargon heißt, hatte sich in Maulbronn schnell Protest geregt. Hunderte Unterschriften wurden gegen das Vorhaben gesammelt, eine Bürgerinitiative gründete sich. Eine öffentliche Sondersitzung des Maulbronner Gemeinderats, die die Stadtspitze auch auf Druck der BI zu dem Thema anberaumt hatte, konnte wegen der Pandemie bis jetzt nicht stattfinden.

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