Denkanstoß
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Zum Leserbrief „Umweltverträglicher“ vom 1. September:
Mit einer sehr voluminösen Tirade steckt der Schreiber des Leserbriefs „Umweltverträglicher“ meine Anregung, Elektromobilität mit all ihren Fakten zu betrachten, in die Schublade „Fortschrittsverweigerung“. Seiner Aussage nach habe ich in einem Leserbrief behauptet, ein Akku wäre nach zwei Jahren am Ende – wenn ich mich richtig erinnere, habe ich jedoch die Frage aufgeworfen, wie es nach zwei Jahren mit der Kapazität eines Akkus aussieht. Wenn tatsächlich sieben Jahre Garantie (oder vielleicht doch eher Gewährleistung?) auf einen Akku gegeben werden, so sagt das noch nichts über seine Kapazität aus, höchstens über seine generelle Lebensdauer, und auch nicht über die entsprechenden Gewährleistungsbedingungen, die es sicherlich gibt. Auch möchte ich zusätzlich die Frage stellen, inwieweit wir für die Deckung des Strombedarfs dann wieder Kohlekraftwerke brauchen – dann würde dies den CO2-Ausstoß verlagern, aber nicht beenden. Und wie sieht es mit der neutralen CO2-Bilanz von Biomasse-Kraftwerken aus? Ist hier das CO2 mit eingerechnet, das bei der Aussaat, Düngung, Spritzung und Ernte sowie beim Transport der Biomasse entsteht?
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