Den Weinbau als Hobby schmackhaft machen
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Erster „Schräglagentag“ wird am Sonntag, 5. November, in Mühlhausen veranstaltet – Informationen für Routiniers und Neueinsteiger
Mühlacker-Mühlhausen. Ein großer Teil des Enztals ist von Weinbauflächen durchzogen. Viele davon sind sehr steil und terrassiert, im Fachjargon werden sie auch als „Handarbeitslagen“ bezeichnet. Das Problem: Die Beliebtheit dieser Flächen ist mehr und mehr geschwunden, weil hier für die Produktion von Weintrauben im Vergleich zu den sogenannten „Direktzuglagen“ die drei- bis vierfache Arbeitszeit benötigt wird. Um angesichts einiger aufgegebener Weinberge die Kulturlandschaft über der Enz auf Dauer zu bewahren, wurden – teilweise von Roßwag aus – verschiedene Initiativen gestartet.
Werbung für die Arbeit im Steillagen-Weinberg (v. li.): Christian Kaiser und Rolf Allmendinger von der Lembergerland Kellerei Roßwag e.G., Bernd Essig vom Heimatverein Backhäusle, Beate Dütsch und Heike Blaich. Foto: Pfisterer
„Im Enztal gibt es eine attraktive Erholungslandschaft, die es allein schon aus touristischen Gesichtspunkten zu erhalten gilt“, machte Rolf Allmendinger, Roßwager Ortsvorsteher und Vorstandsvorsitzender der hiesigen Lembergerland-Kellerei, im Vorfeld des ersten „Schräglagentags“ am 5. November in Mühlhausen deutlich. Auch aus Sicht des Natur- und Artenschutzes seien die Weinbauterrassen mit ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt erhaltenswert, so Allmendinger weiter.
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