Den Todkranken richtig „anpacken“

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Mitarbeiter des Hospizdienstes absolvieren eine Schulung in Theorie und Praxis

Mühlacker (pm). Weit hinunter in Richtung Fußende ist Helga H. in ihrem Bett gerutscht. Bequem sieht die Haltung der zierlichen 89-jährigen in dem großen Pflegebett nicht aus. Ist sie auch nicht. Die Schmerzen sind ihr anzusehen. Viel wiegt sie nicht gerade, aber sie ist seit längerem bettlägrig, ihre Muskeln haben fast alle Kraft dabei verloren. Sich selbst aus dieser Lage wieder zu befreien, ist aussichtslos.

Ehrenamtliche Helfer des Hospizdienstes lassen sich von Jasminka Keck die „kleinen Lageveränderungen“ demonstrieren.

Ehrenamtliche Helfer des Hospizdienstes lassen sich von Jasminka Keck die „kleinen Lageveränderungen“ demonstrieren. Foto: privat

Helga H. ist ein hypothetischer Fall, aber einer, auf den die Begleiter des ambulanten Hospizdienstes östlicher Enzkreis immer wieder stoßen. Natürlich sind sie keine Altenpfleger und es ist auch nicht ihre Aufgabe derlei Tätigkeiten zu übernehmen. Dennoch können ein paar gezielte Handgriffe im Falle, dass man mit dem Sterbenden oder Schwerstkranken alleine ist, schnell Erleichterung bringen. Deshalb haben sich Einsatzleiterin Hannelore Stegmeier und der Vereinsvorsitzende Johannes Bastian um einen Fortbildungstag für die ehrenamtlichen Begleiter gekümmert.

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