Den Aufwind aus Mühlacker nutzen
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Seemann Gast bei ProRad Illingen
Illingen (pm). Das Ziel, die Radwegeinfrastruktur voranzubringen, verfolgt die Initiative ProRad Illingen. Aktivisten der Gruppe hätten sich parallel zum Planungscafé in Mühlacker in der Ölmühle versammelt, heißt es in einer Mitteilung. Zu Gast sei die Landtagsabgeordnete der Grünen, Stefanie Seemann, gewesen, die über das „RadNetz Baden-Württemberg“, speziell über die Radverkehrsförderung im Enzkreis, informiert habe. Die Gruppe ProRad Illingen wolle nur zu gerne den Aufwind aus Mühlacker nutzen. Es gehe nicht nur um Freizeitradler, sondern vor allem um den Alltagsradverkehr für Pendler zwischen Illingen und Mühlacker. Dies sei ganz im Sinn der Landesregierung. „Nicht nur angesichts der Verkehrssituation in der Region, sondern auch aufgrund des allgemeinen Trends zu mehr Alltagsradverkehr und vor dem Hintergrund der rasanten Verbreitung von E-Bikes und Pedelecs ist das Potenzial für den Radverkehr auch im Enzkreis sehr hoch“, zitiert ProRad Illingen aus einer Antwort von Verkehrsminister Hermann auf eine Anfrage Seemanns.
Die Illinger Gruppe hat für den Radweg zwischen Illingen und Mühlacker Vorschläge parat: Es gelte, Gefahrenstellen am Illinger Eck in Form von Querungen an der B10/B35 und an der Einmündung in die Tankstelle zu entschärfen oder durch einen neuen Verlauf des Radwegs entlang der Bahnlinie ganz abzuschaffen. Die gefährliche Blendwirkung beim Befahren des seitherigen Radwegs bei Dämmerung und Nacht sei zu reduzieren oder durch einen neuen Verlauf des Wegs auf der Gemarkung Illingen komplett abzustellen.
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