Dem Verein fehlen die Helfer
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Illinger Kleintierzüchter führen Familienbeitrag ein
Illingen. Auch wenn die Illinger Kleintierzüchter mit ihren 90 Mitgliedern noch recht gut dastehen, müssen auch sie sich mit dem demographischen Wandel auseinandersetzen. Bei der Jahreshauptversammlung haben sie die Weichen für die Zukunft gestellt. Fand der Vogel- und Kleintiermarkt im Illinger Vereinsheim bislang monatlich statt, so stehen jetzt Hühner, Tauben, Vögel und Kaninchen nur noch alle zwei Monate zum Kauf beziehungsweise Verkauf. Mit der Reduzierung trägt der Verein dem Personalmangel Rechnung, der sich aufgrund der Altersstruktur ergibt. Weil die Zahl der älteren Mitglieder steigt, fehlen die Helfer.
Ehrenvorsitzender Ulrich Michels (3.v.li.) mit den Vorstandsmitgliedern (v.li.) Wolfgang Alfers, Heinrich Beyer, dem Vorsitzenden Marco Mannhardt, Roland Mannhardt und Andy Mannhardt.
„Wir benötigen bei einem Markt zehn Helfer“, sagte Vorsitzender Marco Mannhardt und verwies auf die Folgen, die unter anderem die Reduzierung der Tiermärkte mit sich bringt. Weil Einnahmen fehlen, muss andernorts gespart werden. „Wir haben bei der Preisvergabe reduziert“, so der Vorsitzende. Pokale bekommen nur noch die vorderen Ränge. Auch die Preisgelder habe man abgeschafft. Mit der Einführung eines Familienbeitrags soll gleichzeitig die Attraktivität des Vereins erhöht werden. 25 Euro kostet der Jahresbetrag für eine Familie mit Kindern. Mannhardt: „Damit möchten wir auch die Jüngeren langfristig als Freunde und Gönner der Kleintierzucht gewinnen.“ Zugleich wurde eine Erhöhung des normalen Mitgliedsbeitrags beschlossen. Er steigt von zwölf auf 15 Euro pro Jahr.
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