Dem Langohr auf der Spur

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Stippvisite in Pforzheim: Das Mühlacker Tagblatt geht der Frage nach, wo der Osterhase seine Geschenke her bekommt

Pforzheim. Ist Schenken zu Ostern eigentlich angesagt? Und wenn ja: Was tut man ins Nest außer hartgekochten Eiern in bunten Schalen? Das Mühlacker Tagblatt hat sich auf die Pirsch durch die Goldstadt Pforzheim begeben – immer den Hasenköteln nach. Hin und her flitzt er schon Tage vor dem Osterfest und schlägt seine Haken zwischen den zahlreichen Nestern, die ihm zum Befüllen hingestellt werden. Der Osterhase ist zwar nur ein Mythos und manchmal auch ein auf zwei Beinen um Kaufhof Galeria eher stakender als hüpfender menschlicher Bluff in Hasenmontur, aber die Leute mögen ihn. Auch in Pforzheim. Der Mümmelmann gehört einfach dazu wie das Amen in der Kirche.

Der Osterhase, der in den Tagen vor dem Fest durch die Pforzheimer Fußgängerzone hoppelt, ist zwar nur ein Mythos, aber trotzdem ein Hingucker für die Passanten.

Der Osterhase, der in den Tagen vor dem Fest durch die Pforzheimer Fußgängerzone hoppelt, ist zwar nur ein Mythos, aber trotzdem ein Hingucker für die Passanten. Foto: Roth

Ganz einfach wird es, wenn der Osterhase auf die Leseratte trifft. In der Buchhandlung gibt es nicht nur eine eigene Belletristik-Abteilung, sondern auch eine nette Frau mit einem noch netteren Namen: Lina Rehschuh empfiehlt ein Werk mit dem zungenbrecherischen Titel „Zwetschgendatschikomplott“ – ein Regionalkrimi von Rita Falk. Mittlerweile zählt auch das Drumherum beim Bücherkauf, und so kann das Ostergeschenk hier mit launigen Ergänzungen wie einer „Mordslaune“-Pistolen-Tasse oder einem „Mordshunger“-Vesperbrett ergänzt werden, das Ganze dann statt im Nest im scherzhaft verzierten Stoffbeutel versteckt.

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