Dauerärger nagt an den Nerven

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Situation an der Schlossstraße in Mühlhausen wird zum Politikum – Anwohner und Stadträte sehen Behörden in der Pflicht

Die Nager, die sich rund um zwei Häuser an der Mühlhäuser Schlossstraße tummeln, sind aus Sicht der Nachbarn nur die leidige Spitze des Eisbergs. Angesichts der Dauerprobleme mit den dortigen Mietern fordern sie – im Schulterschluss mit den örtlichen Stadträten – die Behörden dazu auf, den rechtlichen Rahmen konsequent auszuschöpfen.

Dauerärger nagt an den Nerven

Ortstermin: Nachbar Marco Rettstatt und die Stadträte Wolfgang Schreiber, Oliver Höhner und Dr. Ulrike Fuchs beklagen die Zustände rund um zwei Häuser an der Schlossstraße. Foto: Eier

Mühlacker-Mühlhausen. Lärm und Dreck, wild geparkte Autos, die Ölflecken am Straßenrand hinterlassen, abgemeldete (Schrott-)Fahrzeuge, die öffentliche Stellplätze bei der Enztalhalle blockieren, dazu lautstarke Sommerpartys, bei denen dunkle Rauchschwaden vom Grill durch den Ortskern wabern, Müll auf dem Grundstück und, damit verbunden, die Rattenplage – die Liste an Beschwerden ist lang, und der Geduldsfaden, nachdem sich über Monate nichts gebessert habe, nur noch dünn, wie Anwohner Marco Rettstatt im Namen aller Betroffenen deutlich macht. Spätestens seit dem vergangenen Herbst sind die Zustände rund um die Häuser Schlossstraße 16 und 18 – analog zu ähnlichen Klagen im Enzberger Ortskern – zum Dauerärgernis und Politikum geworden, wie die Anwesenheit der drei Stadträte Wolfgang Schreiber, Oliver Höhner und Dr. Ulrike Fuchs bei einem (erneuten) Ortstermin in dieser Woche unterstreicht.

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